
Am Asperner Heldenplatz finden wir gleich neben der Kirche das Sondermuseum. Viele Menschen nennen es auch Napoleonmuseum. Hier kann man ebenfalls den Asperner Löwen besuchen.
Dieser Löwe war in den letzten Jahren durchaus umstritten. Es gibt Stimmen, die ihn als Symbol von unpassender Glorifizierung bezeichnen, und zugleich sehen ihn viele Menschen als Mahnmal. Auf jeden Fall hat auch dieser Löwe eine Geschichte, die beleuchtenswert ist.
Die Pfarrkirche zum heiligen Martin ist am Asperner Heldenplatz das vorherrschende Gebäude. Der Museumsverein ist der Pfarre mit Dank verbunden. Viele Veranstaltungen sind nur durch die Unterstützung der Pfarre möglich.
Der Asperner Heldenplatz ist mit der Straßenbahn 26,25, mit dem Autobus 26A und mit der U-Bahn U2 leicht erreichbar.
Mit dem Autobus 26A kommen Sie auch nach Essling zum Schüttkasten.
Das Museum ist wieder ab April geöffnet.
Der Schüttkasten in Essling ist aus der Zeit der Schlacht von 1809 erhalten geblieben. Dieses Gebäude war damals hart umkämpft.
Heute ist in diesem Speicher eine Nachstellung der Schlacht zu sehen. Das Diarama ist auf einer Fläche von 13qm aufgebaut, beinhaltet 8.546 Figuren und ist mit akustischen und visuellen Effekten ausgestattet.
Falls Sie sich nun über die Schreibweise von Essling wundern, so liegen sie schon richtig. Früher schrieb man Eßling.
Ähnlich wurde ja auch aus Carl Karl. Im 22. Bezirk findet man übrigens immer wieder Hinweise auf die damalige Zeit. Augenscheinlich sind natürlich die Straßenbezeichnungen. Die Erzherzog-Karl-Straße ist wohl nicht zu übersehen. Anderes muss manchmal erst aufmerksam gesucht werden.
Viel Glück beim Erforschen der Donaustadt!